34 Tage, ein Rennrad, 5584 Kilometer: Hermann Töpker aus Neubörger will im Juni bei seiner

bislang längsten Radtour entlang der gesamtdeutschen Grenze über sich hinauswachsen – und dabei Spenden

sammeln… Hier ein Bericht aus der örtlichen Presse: (mit Doppelklick öffnen)

5584 Kilometer hermann Töpker aus Neubörger mach Grenzerfahrung

Quelle: Foto: Jule Rumpker, Grafik: Heiner Wittler/NOZ

//www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/2301519/5584-kilometer-hermann-toepker-aus-neuboerger-macht-grenzerfahrung

Mittlerweile haben die beiden Sportler ihr langersehntes Ziel glücklich und zufrieden erreicht. Wir möchten euch an dieser Stelle

über die einzelnen Etappen kurz berichten. Dazu haben wir  kurze Tagebucheintragungen für euch zusammengestellt. Videos folgen….

 

Grenzerfahrung Tag 1

Heute morgen 8 Uhr bei stürmischen Wetter in Hammah gestartet. Bis zur Fähre hatten wir durch 4 Radsportfreunden/in fantastische Unterstützung.

Auf SH Seite haben wir den Gegenwind dann richtig ins Gesicht bekommen. Er blies immer mit 4-5 Windstärken in Böen sogar bis 7. Es ging vorbei an Brunsbüttel, Friedrichskoog Seehundstation, Büsum, Eidersperrwerk, St.Peter Ording und Leuchtturm Westerhever bis Husum. In Husum haben wir erstmal unseren Kalorienhaushalt aufgefüllt und anschließend versucht einen Test zu machen. Das lief trotz Polizeilichen Hilfe ins Leere.  Bis wir endlich eine Unterkunft mit Selbsttest gefunden hatten sind wir 3Std. Durch Husum geeiert. Naja,  Ende gut alles gut.

Jetzt läufts

Grenzerfahrung Tag 2

Heute morgen nach einen super Frühstück im Hotel, das war gestern die einzigste Möglichkeit in Husum zu übernachten, fuhren wir wieder gegen 8 los. Es ging zuerst über Nordstrand und dann immer weiter der Nordseeküste entlang. Eine große bestand darin alle Kilometer ein Gatter/Tor zu öffnen. Das ging natürlich zu Lasten des Schnittes. So passierten wir Dagebüll und andere kleine Orte bis zur Dänischen Grenze. Ab hier hatten wir den Wind von schräg rechts hinten und immer weiter gen Osten auf der Grenzstrasse. 37 Kilometer fast geradeaus bis Flensburg. Ab hier änderte sich das Gelände. Es wurde hügelig. So kommen unsere 766 Höhenmeter zusammen. In Flensburg noch schnell einen Test gemacht und weiter an der Ostsee bis Wackerballig.

Grenzerfahrung Tag 3

Nach der ersten Nacht im Zelt ging es in Wasserballig pünktlich um 8 wieder los.

Natürlich zum Frühstück in Gelting.

Nach kurzer Stärkung ging es auf Strecke für uns.

An der Ostsee ist es doch sehr wellig aber wunderschöne Aussichten.

An Kappen vorbei nach Eckernförde zum Fischbrötchen.

Über Schotterwege zum Teil, ging es weiter Richtung Weißenhäuser Strand.

Dort kamen wir zu 18 Uhr an mit negativen Test wie immer.

Jetzt nach guten Essen gehen wir schlafen.

Grenzerfahrung Tag 5

Nachdem Ruhetag gestern, fuhren wir heute um 7 mit vollem Elan los.

In Oldenburg H. gab es Frühstück um dann weiter Richtung Fehmarn. In Heiligenhaus ging es über die Fehmarn Sund Brücke um eine Runde auf der Insel zu drehen. Wieder zurück über die Brücke nahmen wir Kurs auf Travemünde immer an der Ostsee entlang. Vorbei an den Küsten Feriendörfer bis zur Fähre. Die Landschaft an der Holsteinischen Ostsee ist einfach nur schön. Mit der Fähre ging es rüber auf den Privall. S-H. ist Geschichte. Nun kommt MV. Die Landschaft änderte sich. Es rauschten sehr große Getreide Felder an uns vorbei. Nach 196 Kilometer bei sengender Sonne haben wir unser Ziel erreicht. Jetzt nur noch duschen und essen.

 

Grenzerfahrung Tag 6

Von Niendorf bis Graal-Müritz

Um 7 bei hervorragenden Wetter ging es weiter. Zunächst steuerten wir Wismar zum Frühstück an. Nachdem Frühstück zum Radladen, kleinen Defekt beheben lassen. Jetzt auf in die Insel und kleine Umrundung durchführen. Damit ist Poel Geschichte. Weiter der Perlenschnur nach Rerik, Kühlungsborn, Bad Doberan und Warnemünde. Dort mit der Fähre über die Trave aber nicht bevor der Leuchturm fotografiert war. Noch 12 Kilometer bis Graal-Müritz. Morgen werden wir auf Rügen erwartet 😉

Grenzerfahrung Tag 7

Graal-Müritz bis Kreptiz Rügen

Man kann nur sagen, es ist eine Wiederholung von gestern morgen.

7 Uhr Start bei fantastischen Wetter. Frühstück direkt in Graal-Müritz an der  ⛽ da bei den beiden Bäckereien die Schlange einfach zu lang war. Die Fahrt ging von Graal-Müritz über Fischland Darß Zingst bis Stralsund auf sehr schönen Wegen. In Stralsund kleines Päuschen zur Flüssigkeit Aufnahme. Leider sind schon jetzt alle Flyer von der Kinderhilfe Senegal vergriffen. Wir haben mittlerweile auf der Strecke Begegnung mit Menschen die uns kennen und im Netz folgen. Deshalb solltet ihr dort nochmal die Kontodaten veröffentlichen. Nach Stralsund ging es über die alte Brücke auf Rügen. Rügen ist leider nicht so schön mit dem Rennrad zu bereisen, aber die Landschaft ist genial. Auf dem Platz unserer Wahl angekommen stellten wir fest, der Platz ist nur für Wohnmobile. So fuhren wir zusätzlich 5KM und erreichten eine Idylle an der Ostsee (Ostseewind Camping & Appartements)

Grenzerfahrung Tag 8

Von Kreptitz (Rügen) bis Kamminke (Usedom) 201 Kilometer Den heutigen Step 7 könnte man unter den Slogan “Die etwas andere Etappe” setzen. Da wir gestern zum Zeltplatz schon etwa 5 Kilometer weiter fuhren gingen wir davon aus, heute werden es entsprechend weniger.

Es kam anders. In Sagard auf Rügen wurden wir durch eine Baustelle gezwungen ein paar Kilometer mehr zu fahren. Des Weiteren kam es zum Materialtest. Etwa 15 Kilometer ging es über Kopfsteinpflaster oder Betonplatten. Und da war ja noch das Gewitter bei Peenemünde kurz und heftig.

Zur Strecke: Vom Campingplatz fuhren wir bis fast Kap Arkona und von dort weiter entlang der Ostküste von Rügen. Vorbei an Sassnitz, Prora, Binz und Sellin bis zur Fähre Glewitz. Auf dem Festland dann immer weiter durch Greifswald bis Freetz. Dort mit der Fähre rüber auf Usedom Peenemünde. Jetzt kamen auf den Weg nach Osten noch die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck.  Ab hier scharf rechts nach Süden. Noch 12 Kilometer

 

Grenzerfahrung Tag 9

Sind heute etwas später vom Gelände des Campingplatzes gerollt, da wir gestern Abend die Info beim Bier bekommen haben das in Kamminke eine Fähre direkt nach Ueckermünde übersetzt.

Das haben wir gerne gemacht, so eine schöne Überfahrten muss man auch mal erleben.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es um 9.30am los.

Einfach schön….

Dann ging es wieder im normalen Gang entlang der Ostsee, Stettiner Haff zur Oder. Nach einer lockeren Fahrt ging es nach Mescherin auf den Campingplatz.

Ein sehr ruhiger Ort.

Regen hatten wir auch, aber ganz kurz und das beim Essen um 19.35 Uhr 😇🤷🏽‍♂️

Jetzt geht’s wieder in die Falle.

Grenzerfahrung Tag 10

Heute Morgen gab es schon mal um 7 auf dem Campingplatz Frühstück 😇.

Sind nach mittelmäßig guten Brötchen mit Beilage ziemlich gut los gekommen.

Mescherin ist Vergangenheit, Bresinchen steht auf die Fahne. Es geht an Oder, gefühlte 190 km… Zwischendurch den 2. Platten. Nur gerade aus.

Frankfurt vorbei, Eisenhüttenstadt und Neuzelle vorbei geflogen.

Zum Abendbrot pünktlich im Berghotel.

Guten Appetit

Volker u. Hermann

Grenzerfahrung Tag 11

Heute Ruhetag Nr.2. Den haben wir genossen.

Ausschlafen, Frühstück, Fahrradpflege und kleine Sightseeing Tour nach Guben und kurze Stipvisite in Polen.

Morgen geht’s dann weiter ins Zittauer Gebirge.

SG Hermann und Volker

Grenzerfahrung Tag 12

Heute morgen 6 Uhr Wecker, Volker ist schon hoch. Super geschlafen und nun geht es zum Frühstück.

Lecker, von allem was.

Zwei Riegel gab es auch noch. 7 Uhr auf der Strecke, es sieht nach Regen aus.  Straße nass, aber es ist schon durch. Unser Glück?!

Wir machen wieder gut Strecke immer an der Neiße entlang, durch Guben, Bad Muskau, Rothenburg, wo es Kaffee und Pommes gab,  weiter an Görlitz vorbei bis endlich Zittau bei Sonne erreicht wird.

Einmal durch die Stadt und zum Camping in die Zittauer Berge.

Zelte stehen und geduscht, jetzt Essen fassen. 💪🤣

Schönen Abend

Volkerson und Lisa 🙋🏻‍♂️

Grenzerfahrung Tag 13 a

Zittau, die Welt ist in Ordnung.

Sollte um 4 Uhr, sollte um 6 Uhr regnen,… Nichts.

Sind um halb 7 auf der Strecke, Bäcker vom feinsten. Dann an der Tschechischen Grenze entlang, bis 12 Uhr alles im Lot, dann, in Böhmen geht es los… Regen, ohne Ende als wenn Bindfäden vom Himmel fallen. In eine der schönsten Regionen wo wir bis dato waren. Berge sind schön, aber hier im Erzgebirge, Ohoh, das tut weh 14% 16% 18% 21%, alles dabei.

Wege, quer durch Sachsen, fernab von Hauptstraßen. Einmal Toll, zum anderen auch Grenzerfahrung… ( Wetter)

Grenzerfahrung Tag 14

Neuclausnitz, nach einer wirklich schönen Nacht, 7 Uhr Start. Zuerst Richtung Grenze zum Frühstück, leider keins zu bekommen. Weiter bis ins nächste Dorf, glücklicherweise ein Bäcker, dürfen sogar in der Küche frühstücken…

Weiter durch Erzgebirge und Fichtelgebirge bis Oberwiesenthal, links ab zum Vogtland. Da in Klingenthal haben wir unsere Quartiere aufgeschlagen.

Die letzten 19 km stellten uns nochmal vor eine große Aufgabe, mit dem Rennrad auf MTB Kurs…

Aber super geklappt.

Eine schöne Nacht

Volker Hermann

Grenzerfahrung Tag 15

Heute haben wir die Grenzerfahrung erlebt. Zelt und alles war extrem nass durch die hohe Luftfeuchtigkeit aber abbauen einpacken und los. Nach 25 Kilometer und fast 600 Höhenmeter endlich eine Lokalität zum Frühstück.

Weiter auf MTB Strecken durch den Wald und dann noch Baustelle an Baustelle.

Start in Klingenthal danach Zwotha, Frühstück, Bad Brambach, Erlbach, kleine Getränkepause, Schönlind und Bad Neualbenreuth.

Nette Leute bei der Getränkepause kennengelernt. Zelt aufgebaut – Duschen – Wäsche machen – Essen fasten.

Grüße

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 16

Das Glück ist heute morgen bei uns, Frühstück im Dorf. Das tut uns wirklich gut, dann um halb 8 auf der Strecke immer an der Grenze entlang. Die Topographie ist ganz anders als in den vergangenen Tagen. Schöne Anstiege, lange Abfahrten sind schöner! Beste Strecken und schöner Sonnenschein machen die Tour Rund. Hier in Bayern ist wieder Testpflicht, aber mei 🥳 was soll’s. Gemacht eingecheckt und Essen fassen. Der Tag war gut, bis dahin.

Volker und Hermann

Grenzerfahrung Tag 17

Nach der letzten Unwetternacht (Blitz, Donner, Sturzregen usw.) mit reißendem Wasserlauf durch’s Zelt mit Rettung aller Klamotten und Unterbringung im Duschhaus sind wir heute doch noch um 7 am Startblock gewesen.

Es ging durch den Bayrischen Wald hoch auf 1050 Meter und weiter vorbei an Bayrisch Eisenstein, Zwiesel, Mauth, Waldkirchen und Obergriesheim zum Ziel.

Heute an der schönen blauen Donau bei Obernzell. Tschechien ade, jetzt ist Österreich’s Grenze im Visier. Zum Abschluss noch ein kühles und etwas warmes.

Morgen ist wohlverdienten Ruhetag an der Donau.

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 18

Heute am Ruhetag Nr.3 war relaxen angesagt. Also Ausschlafen, Genüsslich Frühstücken, Ausgiebige Fahrrad- und Zeltpflege, Wäschetag, und Sightseeing Passau plus Besorgungen von ein paar Ersatzteilen.

Schöne Grüße

Lisa 🙋‍♀️ und Volkerson 🙋‍♂️

Grenzerfahrung Tag 19

Heute morgen nach einem reichhaltigen Frühstück und hervorragenden 13 Grad bei leichten Nieselregen gestartet. Vorbei an Passau entlang des Inn. Weiter über Bad Füssing bis Burghausen bei immer noch leichten Nieselregen. Ab hier kleine Planänderung wg. Wetterprognose (Regen die ganze Nacht). Zimmer in Waging am See gebucht. Also ab Burghausen entlang der Salzach vorbei am Campingplatz bis zum warmen und trockenen Zimmer.

Bikergruß

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 20

Das schöne im Leben ist, wenn sich was ändert zum positiven.

Gestern Abend, Regen in Aussicht, und dann ein Zimmer in Aussicht… Heute Morgen um sechs trocken und warm im Zimmer wach geworden.

Ein super Frühstück von Frau Kern serviert bekommen 👍 der Start um 7 Uhr klappt, dann geht es Richtung Berchtesgaden, Königssee. Immer in Richtung des Watzmann und Salzburg geht es gut voran. Wunderschön!! Dann vom Königsee geht es Richtung Rosenheim, erst langsam in Berg hinein. Später geht es kurz in Österreich rein, Unken heißt der Ort, dann rechts in Berg. Oh, I’m Anstieg verändert sich die Fahrbahn in Schotter, 9km… An der Winkelmoos Alm haben wir wieder Straße. 18% Gefälle. Herrlich 🚴🏽‍♀️🚴🏽‍♀️

Heute Feierabend in Rosenheim bei Volkers Cousin Peter, endlich mal Bekannt! 👍

Schönen Abend

Volkerson und Lisa

Grenzerfahrung Tag 21

Nach einem sehr leckeren und ausgiebigen Frühstück bei meinem Cousin, sind wir erst um 7:30 Uhr losgekommen. Das schöne am Abschied war die Präsentation eines neuen Sponsors “REITZ.MEDICAL GMBH”

Vielen, vielen lieben Dank.

Auf dem Weg zum Walchensee fuhren wir durch Oberaudorf und Bayrischzell, vorbei am Schliersee, Tegernsee und Achensee über die Pässe Sudelfeld 1125M über NN und Achen 928M über NN. Im Ziel erwartete uns Hermanns Nichte mit Ihrem ältesten. Die beiden haben schon den Campingplatz organisiert und die Reservierung zum Essen klargemacht.

Schöne Grüße

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 22

Nach einer durchregneten Nacht sind wir um 7 relativ trocken losgefahren. Erster Stopp in Krün zum Frühstücksbufett. Gestärkt ging es weiter Mittenwald, Garmisch bei besten Wetter. In Garmisch etwas verirrt. Dann aber doch Strecke wieder gefunden. Ab nach Oberammergau und jetzt wurd es Wetter extrem. Erster Unterstand in Oberammergau, zweiter 5Km weiter im Wald, Dritter am Plansee und vierter in Reutte. Sei noch erwähnt, dass Andreas, ein Freund von Hermann, uns am Plansee erwartete und uns den Rest der Strecke bis zu seinem Dauer Campingplatz am Bannwaldsee über Füssen und den Lechfall mitnahm und Unterkunft gewährte. Heute haben wir kürzen müssen und unser Ziel Oberstdorf nicht erreichen können. Also wird aus Step 19 ein Zweiteiler. Rest kommt morgen.

Schöne Grüße

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 23

Etwas länger schlafen und schön frühstücken bei Andreas. So ging es um 8:15 auf die Strecke. Step 19 Teil 2. Vom Bannwaldsee bis Oberstdorf. Vorbei an den Königsschlössern “Neuschwanstein und Hohenschwangau” Füssen durch Pfronten zum Oberjoch auf 1200 Meter. Dann eine wunderschöne Abfahrt Richtung Sonthofen. Nächster Ort Oberstdorf unser heutiges Ziel. Zuerst zu den Schanzen und zur Nebelhornbahn als Sightseeing. Vor dem Einchecken noch etwas essen. Das Wetter heute passte gar nicht zu den letzten Tagen. Kein Regen wie konnte das passieren.

Schöne Grüße von der Truppe

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 24

Von Oberstdorf bis Konstanz

Nach der kältesten Nacht (Temperatur um die 8 Grad) sind wir etwas ausgekühlt aber wie üblich um 7:30 nachdem Frühstück auf Strecke.

Bei besten Sonnenschein fuhren wir vorbei an Sonthofen und dem Alpsee. Bei Weienried sind wir kurz nach Österreich rein mit schönen Blick auf den Bodensee und in Lindau zurück nach Deutschland.

Weiter vorbei an den Obstplantagen, Friedrichshafen, Immenstaad bis zur Fähre bei Meersburg. Die Fähre war unsere, denn es sah Wetter technisch nicht gut aus. Zimmer noch schnell klargemacht, da auch der Campingplatz komplett belegt war. Lt. Platzwart war noch nicht mal Platz für ein halbes Zelt. Überfahrt und Ankunft Hotel gerade noch trocken erlebt. Jetzt regnet es. Wieso wundert uns das nicht. Süddeutschland ist nicht mit uns.

Bikergruß

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 25

Von Konstanz bis Lörrach

7 Uhr Frühstücksbufett

Um 8 ging es dann gestärkt auf die Regenrunde. Der Süden ergießt sich nochmal über uns. Bis Kilometer 120 regnete es in einer Tour. So bekamen wir von der Landschaft und den Ortschaften leider nur wenig mit. In Waldshut trennten Hermann und ich uns. Hermann wollte noch die Reservierung zum Kaffee durch einen alten Arbeitskollegen wahrnehmen. Ich zog es vor weiter zu radeln, da ich komplett durchnässt war aber noch warm. Jetzt eine Pause und ich wäre kalt und nass auf Strecke gegangen.

Am Ziel in Lörrach nahmen wir uns ein Fass zur Übernachtung.

Morgen ist Ruhetag.

Grenzerfahrung Tag 26, Ruhetag 4

Heute Rundumerholung für Mensch und Material. Erst in Lörrach super Frühstück genossen, anschließend Sightseeing Lörrach, Dreiländereck, Dreiländergarten, Dreiländerbrücke mit Abstecher in die Weinberge. Zurück auf dem Campingplatz Fahrradpflege und Bremsbeläge gewechselt. Einmal Felgenbremse und einmal Scheibenbremsen. Wäsche wieder geruchsneutral und sauber gezaubert. Morgen leuchten wir und die Räder von neuem auf Strecke.

Schöne Grüße aus Lörrach am Rhein

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 27

Von Lörrach bis Rastatt

Endlich mal wieder im Trocknen gestartet. Gleich mal ein Bäcker zum Frühstück gesucht und gefunden. Danach bei Sonne und etwas Rückenwind wieder gen Norden. Vorbei an den Weinfeldern, am Kaiserstuhl entlang des Rheins bis Kehl. Kleine Snackpause und Sightseeing “Gärten der zwei Ufer”. Weiter am Rhein immer gerade gen Norden bis zum Campingplatz bei für uns guten Wetterverhältnissen. Kein Regen auf Strecke. Einchecken Bier trinken und unterstellen. Denn jetzt war an Zeltaufbau nicht zu denken. Es regnete in Strömen. Ein gewohntes Bild. Halt der Süden.

Schöne Grüße

Lisa und Volkerson

 

Grenzerfahrung Tag 28

Von Rastatt bis Saarbrücken

Auf geht’s! 7 Uhr Start und Bäcker suchen. Nach 4 Kilometer gefunden und lecker gefrühstückt. Weiter auf Tour bis Vollsperrung vorm Rhein.  Überquerung nicht möglich. Route neu berechnen und Umweg über Karlsruhe. Hinter Karlsruhe ab in die Vogesen und Höhenmeter sammeln mit kleinen Abstecher nach Frankreich. Kleine Pause in einem verschlafenen Grenzdorf. Am Ziel haben wir wieder den obligatorischen Regen. Zelt im Regen aufgebaut, duschen und essen danach eigentlich ins Zelt zum Schlafen. Aber es kam anders. Die Campingplatz Betreiber haben uns einen Wohnwagen zur Verfügung gestellt. Dort können wir trocken übernachten. Leider haben am Montag mehrere Leute von der DMSG Saarbrücken vergeblich auf uns gewartet. Das ist sehr bedauerlich.

Liebe Grüße

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 29

Von Saarbrücken bis Ralingen

Nach der trocknen Nacht im Wohnwagen aber leider mit nassen Zelt sind wir um 7 wieder unterwegs. In Saarbrücken bei der Tanke erstmal stärken um dann schön entlang der Saar gerollt. Hinauf zum Aussichtspunkt der Saarschleife. Leider nur mit Eintritt über den Baumwipfelpfad einsehbar. Weiter durch die Wellen des Saarland bis hin zur Mosel bei Schengen (Luxemburg). Der Mosel folgten wir bis Konz rechtsseitig um dort auf die linke Seite zu wechseln. Wir befanden uns auch schon in Rheinland-Pfalz. In Oberbillig an der Mosel noch etwas verpflegt (Kaffee, Eis, Alkohol freies usw.). Ab Konz auf der linken Moselseite bis Wasserbillig. Von hier an der Sauer bis zum Campingplatz. Vor dem Zeltaufbau noch ein wenig die Speicher auffüllen und dazu ein, zwei Bierchen. Es geschehen noch kleine Wunder. Wir hatten bis hierher noch keinen Regen.

Schöne Grüße

Lisa und Volkerson

Grenzerfahrung Tag 30

Von Ralingen nach Simmerath, Ruhrberg.

Heute morgen, wie jeden lieben Tag, den uns der Herr gibt, es hat die Feuchtigkeit ins Zelt gebracht.

Von Ralingen los, erst die Suche nach einem Bäcker, erfolgreich nach ca. 10 km.

Dann geht es wieder auf Strecke, Regen ist angesagt, wie auch sonst… Die ersten 3 Stunden schön trocken und schön wellig, dann wird es in den Anstiegen härter und der Regen ist da. Man glaubt es kaum an der Grenze entlang gibt es fast keine Netzverbindung und, kein Café und keinen Laden und keinen Supermarkt…

Nach 90 in Worten Neunzig Kilometer der erste Edeka!

Kurze Versorgung und weiter zum Ziel des Tages, Ruhberg.

Das Glück ist mit uns eine göttliche Unterkunft für die Nacht. 😇

Ralf Winkel und seine Liebe Frau gewähren uns Platz in ihrem Camper, Danke!

Einen schönen Abend wünschen Vokerson und Lisa

Grenzerfahrung Tag 31

Rurberg nach Wankum, bei Wachtendonk.

Heute morgen ausgeschlafen aus den schönen Quartier aufgestanden.

Der Ärger wegen der Jugendherberge ist vergessen, wer nicht will der hat schon. 💪🤫

Einen kleinen Kaffee auf die schöne Nacht und los. Bäcker gefunden und weiter auf Strecke, Richtung Abendquartier, immer der Belgischen und Holländischen Grenze entlang, im Dauerregen, wie sollte es anders auch gehen 🤣💪. Die Temperaturen halten uns ein wenig bei Laune. Kaffee auf dem Weg nach Brüggen und dann das Ziel vor Augen. Herongen Camping entfällt dem Wetter geschuldet, wie so oft in 2021😇 Geht nicht. Pension Wagener springt ein in Wankum. Jetzt kurz essen in Herongen und zum Quartier zum Schlafen. Die Heimat ruft….

Vokerson und Hermann

Grenzerfahrung Tag 32.

Wankum nach Gronau.

Heute morgen wieder nach einer schönen Nacht in der Pension Wagener, sind wir nach einem tollen langen Frühstück um 7.10 Uhr los. Wie? Im Regen, ohne dem geht es nicht mehr. Erst denkt man endlich keine Berge mehr aber im Flächen tut es noch mehr weh, an Beinen, Po und Muskeln. Vorbei an Weeze, Geldern, Emerich geht es mit teils Gegenwind nach Gronau. Bilder sind rahr bei so einem Wetter. Wir hoffen das der Entspurt trockener wird. 🙏😇

Gruß Volkerson und Lisa

Grenzerfahrung Tag 33

Gronau verabschiedet und los geht’s in die Heimat, das Emsland ruft. Hermanns Heimat.

Ohne Frühstück geht es auf Kurs, Richtung Gildehaus, wo das Frühstück wartet. Nach leckeren Brötchen und Kaffee geht es im Regen, wie auch sonst weiter, immer an der Holländischen Grenze entlang Nordhorn, Neuenhaus, Rütenbrock und der Regen hilft wirklich nicht, da mittlerweile auch Wind dabei ist. Egal, wir merken es schon nicht mehr da der RSC Papenburg uns mit mehreren Fahrern entgegen kommt. Einfach schön, dass wir beide noch ein wenig begleitet werden. In Neubörger angekommen, gibt kurz einen Kaffee und weiter geht es zum Termin mit der Ems Zeitung. In Aschendorf wartet man schon auf uns. Im Windschatten der Vereinskollegen geht das superflott, dann im Tross bis zum Campingplatz in Bingum, herrlich. Jetzt lekker Essen in der Texas River Ranch und Fertig Volkerson und Lisa

Grenzerfahrung Tag 34

Der vorletzte Tag einer tollen Tour ist angebrochen. Nachdem wir gestern Abend ganz lekker in der Texas River Ranch gegessen haben, geht es um 7 Uhr mit gutem Gefühl auf den Kurs. Von Bingum geht es zum Dollart, ein Stück dran lang bis wir in Ditzum zum Frühstück geladen wurden. Edeka hatte alles da was wir brauchen. Um 9 Uhr ging es dann auf die Fähre Richtung Emden, weiter an der Küste entlang über Greetsiel wo es noch einen schönen Platz gab für die Verpflegung mit Kaffee, Tee und Kuchen. Jetzt vorbei an Harlesiel und Neuharlingersiel Bensersiel bis Wilhelmshaven.

Da gibt es Abendessen, dann die letzten Kilometer bis zum Camping in Dangast. Bei gutem Wetter. Einfach Toll Gute Nacht Volkerson und Lisa